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Blog eines ungewöhnlichen Paares

Durchsuche Beiträge in Pflanzen & Lechuza

Eigentlich mal als Tischdeko gedacht, wurde im letzten Jahr eine Tillandsia cyanea angeschafft. Das aus dem rosa Hochblatt noch weitere Blüten kommen würden, davon hatte ich damals noch keine Ahnung.
Nach der Blüte wurde sie dann in einen Lechuza Delta 15 verfrachtet. So richtig zieht sie natürlich noch kein Wasser von unten, daher wird alle drei Tage etwas Wasser von oben in die Blatttrichter gegeben. Anfang Juli entwickelte sich dann so langsam ein neues Hochblatt, das sich nun Anfang September voll entwickelt hat und jetzt fleißig seine blau-violetten Blüten hervorschiebt.

Ein kleines Update in Sachen Lechuza. Man sollte immer auf das Pflanzenwachstum und die richtige Topfgröße achten. Also besser immer überdimensionieren. Wir haben ein paar Ficus-Ableger in einen Lechuza Deltini gepflanzt, dürfte so vor knapp einem halben Jahr gewesen sein. Wie man an den Bildern sieht, haben die Wurzeln sehr schnell den Weg zum Wasserreservoir gefunden. Und nicht nur feine Wurzeln, nein, fast 1 cm dicke Wurzeln haben sich den Weg durch den leicht perforierten Topfboden gebahnt. In so kurzer Zeit, krass.

So vor ca. 1,5 Jahren ergab es sich, dass wir für unseren, doch schon recht groß gewordenen Elefantenfuß (Beaucarnea recurvata), eine neue Behausung suchten. Also ab ins nächste Gartencenter, und los ging die Suche. Schnell stellte sich heraus, dass wir im Bereich Indoor-Töpfe, aufgrund der erforderlichen Größe, nichts finden würden, was uns gefällt.
Also dehnten wir unsere Suche auf den Bereich der Outdoor-Töpfe aus. Leider, oder besser gesagt, zum Glück, verlief auch dort die Suche erfolglos. Dann entdeckten wir die glänzenden, formschönen Kunststofftöpfe mit integriertem Bewässerungssystem namens Lechuza. Eine nette Verkäuferin erklärte uns die Technik und meinte, für den Elefantenfuß wäre das System ideal. Als wir dann noch entdeckten, dass man den von uns ausgewählten Topf mit Rädern ausstatten konnte, die man kaum sieht weil sie fast gänzlich in der Unterseite des Topfes verschwinden, war die Kaufentscheidung so gut wie gefallen.

Na ja, VerkäuferInnen erzählen einem ja so manches, ausschlaggebend für den Kauf war dann eigentlich eine andere Kundin, die recht viele Lechuza-Töpfe in ihren Einkaufswagen stopfte. Auf unsere Frage nach ihren Erfahrungen mit dem Lechuza Erd-Bewässerungs-System meinte sie, sie züchte schon seit Jahren Orchideen und habe nun einige auf Lechuza umgestellt und so positive Ergebnisse erzielt, dass sie nun nichts anderes mehr haben wolle.
Das hat uns dann überzeugt und der erste Lechuza-Topf wechselte in unseren Besitz, übrigens ein Quadro 43 mit dem schon erwähnten Rolluntersetzer als Zubehör.

Was soll ich sagen, dem Elefantenfuß hat es sehr gut getan, er hat sich prächtig entwickelt. Mittlerweile sind gut 20 weitere Lechuzas in allen Größen und Formen hinzugekommen. Bis auf eine Hawaii-Palme kommen bisher alle Pflanzen sehr gut mit dem System zurecht. Die Eltern meiner besseren Hälfte wurden auch schon überzeugt und wenn ich mich bei uns im Büro so umschaue, konnte ich hier wohl auch schon einige Überzeugungsarbeit leisten.

Wir werden hier im Blog in unregelmäßigen Abständen über unsere Erfahrungen mit den Pflanzen in Lechuza berichten.

Palmfarn – es wächst

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Palmfarne (Cycas revoluta) wachsen langsam, sagt man. Unser Exemplar hat sich jedenfalls ziemlich Zeit gelassen, überhaupt ein Lebenszeichen abzugeben. Aber nun, nach ungefähr 1 1/4 Jahren Familienzugehörigkeit, wachsen vier neue Wedel, und das in einem ziemlich rasanten Tempo. Interessant anzuschauen, wie sich die einzelnen Blattrippen ausrollen. Der größte Wedel misst übrigens schon gute 50 cm.
Steht, wie mittlerweile fast alle unsere Pflanzen in einem Lechuza-Topf, einem Quadro 21.

Mein Freund, der Baum

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Im Treppenaufgang zu einem Teil unseres Firmengebäudes stand lange ein schöner, großer, gleichmäßig gewachsener Ficus Benjaminus. Die Krone hatte sicher einen Durchmesser von 2 Metern. Irgendwann, ich meine es ist gut 3 Jahre her, ist die Firma auf dieser Etage ausgezogen und niemand hat sich mehr um den Baum gekümmert. So sind dann langsam alle Blätter braun und trocken geworden, der letzte kalte Winter hat ihm dann den Rest gegeben. Es war kein Leben mehr in ihm, so sah es jedenfalls aus.

Bis vor gut zwei Monaten, ich komme zufällig an ihm vorbei, da sehe ich einen kleinen grünen Trieb mit 2 bis 3 Miniblättern. Und das nach so langer Zeit. Also habe ich mit einem Kollegen zusammen den Baum ab und an wieder gegossen. Und siehe da, er schlägt wieder ordentlich aus.

Heute dann mal  eine Baumschere mitgebracht und mit dem Kollegen und noch einer Kollegin den Baum ratzekahl zurück geschnitten und in unser Büro verfrachtet. Selbstverständlich vorher bei der Gebäudeverwaltung nachgefragt, man weiß ja nie, wer da sonst später Besitzansprüche stellt.

Anbei mal ein paar Fotos der Aktion.

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