Wie immer, kurz und knapp: Rettungsschirm setzt sich vor Heißmangel und Mindesthaltbarkeitsdatum durch.
Wie immer, kurz und knapp: Rettungsschirm setzt sich vor Heißmangel und Mindesthaltbarkeitsdatum durch.
Die Ehre der Männer ist immer das Elend der Frauen.
Seit Oktober gibt es mal wieder etwas Neues im Sortiment von Lechuza. Den Classico und den Quadro kann man nun bis zur Größe 50 auch als LS-Variante bekommen. LS bedeutet in diesem Fall Linersystem und Linersystem bedeutet, dass die Pflanzgefäße nun mit einem in einem Stück herausnehmbaren Inneneinsatz ausgestattet sind.
Der Vorteil des herausnehmbaren Einsatzes ist natürlich der, dass man ihn samt Inhalt aus dem Pflanzgefäß nehmen kann. Macht z. B. Sinn beim Abduschen der Pflanze, oder wenn man mal nachschauen möchte, wie weit das Wurzelwachstum vorangeschritten ist. Schädlinge bekämpfen oder Wurzeln beschneiden ist dann auch viel einfacher möglich.
Den herausnehmbaren Einsatz, den es bei der Classico Color Variante schon als Jokereinsatz gibt, fand ich schon immer praktikabler als den herkömmlichen Bodeneinsatz. Vor allem, wenn man die herausnehmbaren Einsätze aus den anderen Serien kennt und zu schätzen gelernt hat.
Als bekennender Lechuzaholic möchte ich hier allerdings auch einmal die Preisgestaltung kritisieren, sind doch die glänzenden Gefäße mit Linersystem nun nochmal deutlich teuer geworden als ihre nicht glänzenden Kollegen. Und wie man auf den angefügten Bildern sieht, sind die Einsätze absolut identisch, bzw. passen auch in das jeweils andere Gefäß. Hier war also keine teure Produktionsumstellung notwendig.
11,95 EUR des Classico Color 21 aus der Trend-Serie stehen hier also im krassen Gegensatz zu den 23,95 EUR des Classico LS 21. Also der doppelte Preis nur für die Glanzlackierung ist in meinen Augen nicht gerechtfertigt.
Als Lechuza-Entscheider hätte ich die Ausstattung der Classico- und Quadro-Serie komplett auf den herausnehmbaren Einsatz umgestellt und den herkömmlichen Bodeneinsatz aus dem Programm genommen. Eine geringfügige Preissteigerung wäre dann auch für die Verbraucher akzeptabel, da der Einsatz ja einen Mehrwert darstellt.
Aber ich bin ja kein Lechuza-Entscheider.
Das Wort Mindesthaltbarkeitsdatum werde ich wohl auch in die Liste “Wort des Monats Oktober” aufnehmen. Anscheinend verstehen viele Deutsche die Bedeutung des Wortes Mindesthaltbarkeitsdatum nicht. Es dürfte den gleichen Schwierigkeitsgrad haben wie das Wort Reißverschlusssystem.
Infos zum Mindesthaltbarkeitsdatum gibt es u. a. hier.
Also mein derzeitiger fahrbarer Untersatz erfreut mich ja nach wie vor mit wirklich tollen Fahrleistungen, gepaart mit einem äußerst geringen Kraftstoffverbrauch.
Aber muss denn jedes, vor allem teure, Teil, was kaputt gehen kann, auch wirklich den Geist aufgeben.
Wird definitiv Zeit für einen Markenwechsel.
Gerade noch über den Herbst gemosert. Schon wird es Winter.
Zumindest gefühlt heute morgen beim Eiskratzen.
Sie haben einen feinen Sinn für Humor und genießen das Leben.
So stand es jedenfalls in meinem Glückskeks vom Chinamann heute mittag.
Also ehrlich, man kann ihn sich auch schön reden, den Herbst. Die Bäume zeigen sich in prachtvollen Farben, bis sie dann alle Blätter verlieren. Der Wind bläst einem um die Ohren und es wird Zeit, die Drachen steigen zu lassen. Wenn es nicht mal wieder schüttet wie aus Eimern.
Neee, Herbst ist nicht meine Jahreszeit. Ich war schon als Kind lieber sommertags im Schwimmbad als im Herbst blöde Figuren aus Zahnstochern und Kastanien zu basteln.
Was könnt ihr dieser Jahreszeit abgewinnen?
Kann der BundesYogi in Pressekonferenzen mal etwas mehr hochdeutsch sprechen? Das schwäbische Genuschel erinnert mich immer an den im Titel genannten Film, der übrigens sehenswert ist.